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Thermopapier – BPA-frei

08.09.2025

Beim Einkaufen im Supermarkt oder beim Einchecken für Zugfahrten erhält man oft einen dünnen Kassenbon. Diese scheinbar gewöhnlichen Papierstücke sind für viele zu einem Grund zur Besorgnis geworden, da das Gerücht kursiert, dass Kassenbons Bisphenol A (BPA) enthalten und krebserregend sein könnten. Um die Richtigkeit dieser Behauptung zu überprüfen, ist es unerlässlich, die „Geheimnisse“ von Kassenbons genauer zu untersuchen. ThermopapierDie

Thermopapier ist ein spezielles Druckmedium, das mit einer Schicht aus farblosen Farbstoffen, Entwicklern und Sensibilisatoren beschichtet ist. Beim Kontakt des Papiers mit den Hochtemperaturkomponenten eines Thermodruckkopfes löst die entstehende Hitze eine chemische Reaktion zwischen den Farbstoffen und Entwicklern in der Beschichtung aus. Durch diese Reaktion bilden sich dunkle organische Verbindungen, die das Drucken von Text und Mustern ermöglichen. Dieses tintenfreie Verfahren ist umweltfreundlich und effizient, was seine breite Anwendung im Ticketdruck erklärt, beispielsweise bei chinesischen Kreditkartenrollen und Kassenbons. RechnungspapiereThermopapier wird für Geldautomatenbelege und Thermofrachtbriefe für Expresslieferungen verwendet. BPA spielte in der Farbentwicklungsreaktion von Thermopapier traditionell eine zentrale Rolle. Als häufig vorkommende organische Verbindung fungiert BPA in Thermopapier als Entwickler. Beim Erhitzen reagiert es schnell mit farblosen Farbstoffen und bildet stabile dunkle Substanzen, die für klare und langlebige Texte und Muster sorgen. In herkömmlichem BPA-haltigem Thermopapier liegt die BPA-Konzentration typischerweise zwischen einigen zehn und mehreren hundert Mikrogramm pro Gramm Papier.

Obwohl BPA ein Umwelthormon ist, das das menschliche Hormonsystem stören und bei übermäßiger Aufnahme Krebs auslösen kann, ist die Menge an BPA, die über Kassenbons aufgenommen wird, extrem gering. BPA liegt hauptsächlich in fester Form in der Thermopapierbeschichtung vor und gelangt nur unter bestimmten Bedingungen, wie hohen Temperaturen oder längerem Kontakt mit öligen Substanzen, in geringen Mengen an die Hautoberfläche. Die Hornschicht der menschlichen Haut bildet zudem eine natürliche Barriere, die den größten Teil des BPA am Eindringen in den Körper hindert. Im Alltag lässt sich das Risiko einer BPA-Belastung minimieren, indem man wiederholtes Reiben an Kassenbons vermeidet und sich nach dem Kontakt umgehend die Hände wäscht.

Angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit hat China am 15. März 2024 die nationale Norm GB/T 28210-2024 für Thermopapier erlassen, die am 1. April 2025 in Kraft tritt. Diese Norm legt fest, dass der BPA-Gehalt in Thermopapier 200 Milligramm pro Kilogramm nicht überschreiten darf und entspricht damit den EU-Standards. Forscher und Unternehmen arbeiten aktiv an neuen Technologien. Um die Bedenken der Verbraucher auszuräumen, wurde BPA-freies Thermopapier entwickelt, das die Druckqualität beibehält und gleichzeitig die Gesundheitsrisiken deutlich reduziert. Viele große Supermärkte, Banken und Verkehrsbetriebe haben bereits schrittweise auf BPA-freies Thermopapier umgestellt, um die Gesundheit ihrer Kunden zu schützen. Als Hersteller von BPA-freiem Kassenbonpapier halten wir uns strikt an die nationalen Normen, legen größten Wert auf Gesundheit und Sicherheit und übernehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung.

Wenn Sie also das nächste Mal einen Einkaufsbon erhalten, besteht kein Grund zur Panik. Indem wir die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Prinzipien verstehen, können wir die Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen und gleichzeitig potenzielle Risiken wirksam minimieren.